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Effizienz und Ergonomie in Büro und Verwaltung

Aktualisiert: 22. Mai

Wie die richtige Ergonomie und Beleuchtung deine Effizienz steigern


Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz hat nicht nur positive Auswirkungen auf deine Gesundheit, sondern auch auf die Effizienz und Leistungsfähigkeit eines jeden Mitarbeitenden. Eine gute Sitzhaltung und die richtigen Winkel von Armen und Beinen tragen maßgeblich dazu bei, dass wir produktiver und fokussierter arbeiten. Doch wie erreichen wir diesen Zustand des gesunden Sitzens?


Frau mit Rückenschmerzen am Schreibtisch
Rückenschmerzen ist noch das kleinste Übel

Lass mich die Wichtigkeit der Ergonomie am Arbeitsplatz erläutern und dir die empfohlenen Winkel für Arme und Beine definieren.


Beginnen wir damit, warum ergonomisches Sitzen so wichtig ist. Viele Menschen verbringen den Großteil ihres Arbeitstages sitzend vor dem Computer und vernachlässigen dabei oft ihre Körperhaltung. Eine falsche Sitzhaltung kann nicht nur zu körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und RSI-Syndrom (Repetitive Strain Injury) führen, sondern auch die Konzentration und Produktivität beeinträchtigen.


Wird der Körper jedoch in die richtige Position gebracht und ergonomisch ausgerichtet, lassen sich diese Probleme vermeiden und sogar die Effizienz steigern.


Die empfohlenen Winkel für Arme und Beine sind entscheidend für eine ergonomische Sitzhaltung. Beginnen wir mit den Armen: Um die Muskeln und Gelenke zu entlasten und eine optimale Körperhaltung zu gewährleisten, sollten die Unterarme einen Winkel von etwa 90 Grad bilden, wenn sie auf der Tischoberfläche ruhen. Die Ellbogen sollten sich ebenfalls in einem Winkel von etwa 90 Grad befinden, sodass sie sich bequem an den Körper anschmiegen können. Eine wichtige Ergänzung hierbei ist die Verwendung einer ergonomischen Tastatur und einer Maus, um das Handgelenk nicht unnötig zu belasten und Sehnenentzündungen vorzubeugen.


Richtige Haltung am Schreibtisch
90° Winkel als Faustregel

Nun zu den Beinen: Um eine korrekte Sitzhaltung zu erreichen, sollten die Kniegelenke ebenfalls einen Winkel von etwa 90 Grad bilden, während die Füße flach auf dem Boden stehen. Sollten die Füße den Boden nicht erreichen, können Fußstützen oder höhenverstellbare Schreibtische verwendet werden, um eine ergonomische Positionierung zu gewährleisten. Wichtig ist auch, dass der Stuhl über eine ausreichende Lordosenstütze verfügt, um die natürliche Krümmung der Wirbelsäule zu unterstützen und so Rückenschmerzen vorzubeugen.


Die Vorteile einer ergonomischen Sitzhaltung sind vielfältig. Durch die richtige Positionierung der Gliedmaßen und Gelenke werden Muskelverspannungen und Überlastungen minimiert, was zu einem gesteigerten Wohlbefinden am Arbeitsplatz führt. Eine gute Durchblutung wird gefördert, was wiederum die Konzentrationsfähigkeit und die Produktivität steigert. Zudem können durch ergonomisches Sitzen langfristige Gesundheitsprobleme wie Bandscheibenvorfälle und chronische Rückenschmerzen vermieden werden.


Mir ist wichtig zu betonen, dass ergonomisches Sitzen nur ein Teilaspekt eines gesunden Arbeitsplatzes ist. Regelmäßige Bewegung, Mikropausen und das Einnehmen unterschiedlicher Sitzpositionen helfen ebenfalls, die Auswirkungen des Sitzens auf den Körper zu reduzieren.


Ergonomische Hilfsmittel wie höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische Stühle sind elementar für eine gesunde Arbeitsumgebung - der Markt bietet hier inzwischen unendlich viele schicke Möglichkeiten in allen Preisklassen.


Frau auf dem Sessel arbeitend
So bitte nicht!

Wir alle wissen, wie wichtig ergonomisches Sitzen für unsere Gesundheit und Effizienz am Arbeitsplatz ist. Doch viele Arbeitsplätze - vor allem unzählige Home-Office-Plätze sind nicht ergonomisch eingerichtet. Und ich gebe zu, wenn ich auf Reisen arbeite, sind meine Arbeitsplätze alles andere als gesundheitsfördernd. Das merke ich dann aber auch sofort! Mein Nacken meldet sich und der Rücken zwickt. Ganz zu schweigen von der Konzentration, die nicht lange anhält.



Also: Durch die richtige Ausrichtung der Arme und Beine können wir Muskelverspannungen reduzieren, die Konzentration erhöhen und langfristige Gesundheitsprobleme vermeiden. Got it?


Ein Stiefkind der ergonomischen Arbeitsumgebung: Die Beleuchtung.


Die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz wird oft vernachlässigt und unterschätzt, dabei spielt sie ebenso eine entscheidende Rolle für unsere Arbeitsleistung und unser allgemeines Wohlbefinden. Eine schlechte Beleuchtung beeinträchtigt nicht nur unsere Produktivität, sondern führt auch zu Augenbelastung, Ermüdung und Kopfschmerzen.


Eine angemessene Beleuchtung trägt maßgeblich zur Schaffung einer optimalen Arbeitsumgebung bei. Das richtige Maß an Helligkeit ermöglicht es uns, unsere Aufgaben klar zu sehen und uns zu konzentrieren, ohne unsere Augen zu überanstrengen. Eine zu schwache Beleuchtung kann dazu führen, dass wir Details übersehen oder uns übermäßig anstrengen müssen, um Texte oder Objekte zu erkennen. Andererseits kann eine zu grelle oder blendende Beleuchtung zu Lichtreflexionen auf Bildschirmen und irritierten Augen führen. Die ideale Beleuchtung sollte bei 500 - 750 Lux liegen - für feine Arbeiten bis zu 2000 Lux.


Büro
Ein Beispiel für ein perfekt ausgeleuchtetes Büro

Eine gute Beleuchtung ist wichtig für unseren Biorhythmus und unsere Schlafqualität. Tageslichtähnliche Beleuchtungssysteme, vor allem in Büros ohne natürlichen Lichteinfall, unterstützen den circadianen Rhythmus und tragen dazu bei, dass wir uns zu immer wach und energiegeladen fühlen. Eine gute Beleuchtung fördert die Produktion des Hormons Melatonin, das für einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich ist. Es ist erwiesen, dass Personen, die in einer gut beleuchteten Umgebung arbeiten, weniger Schlafstörungen und Erschöpfungszustände aufweisen.


Neben der Funktion von Beleuchtung für unsere Sinne und unseren Körper hat sie auch Auswirkungen auf unsere Stimmung und unser allgemeines Wohlbefinden. Eine schwache oder farbunreine Beleuchtung kann dazu führen, dass wir uns niedergeschlagen oder müde fühlen, während eine helle und warme Beleuchtung positive Gefühle und eine angenehme Atmosphäre schafft. Die Wahl der richtigen Farbtemperatur und der richtigen Lichtstärke kann uns dabei helfen, uns am Arbeitsplatz wohl und motiviert zu fühlen.

Für eine optimale Beleuchtung am Arbeitsplatz sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Die Platzierung der Lichtquelle, ob natürliches Licht oder künstliches Licht, ist entscheidend. Fenster sollten so positioniert sein, dass sie nicht zu Blendeffekten führen und gleichzeitig ausreichend natürliches Tageslicht hereinlassen. Bei künstlichem Licht sollten wir auf eine Mischung aus direktem und indirektem Licht achten, um Schattenbildung und Reflexionen zu minimieren.


Noch ein Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel dienen nur der allgemeinen Aufklärung und sollten nicht als medizinischer Rat oder spezifische Anleitung zur Ergonomie interpretiert werden. Bei spezifischen Fragen oder Beschwerden wende dich bitte an fachlich ausgebildete Personen.


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