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Mach mal Pause


Warum kleine Auszeiten und längere Urlaube die Effizienz steigern


Kermit mit Schild
Pausen für mehr Effizienz

Hand aufs Herz: wie oft lässt du deine Mittagspause für eine Aufgabe ausfallen?


Ein hektischer Alltag im Büro führt leider häufig dazu, dass wir vergessen, wie wichtig Pausen für unsere Leistungsfähigkeit und Effizienz sind. Obwohl es unwichtig erscheinen mag, wirken sich regelmäßige Pausen tatsächlich positiv auf deine Leistung aus – sowohl kurze Auszeiten während des Arbeitstags als auch längere Urlaubszeiten. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Pausen und Erholung essentiell sind, um langfristige Leistung und Effektivität aufrechtzuerhalten.


Aber auch Pausen während des Arbeitstages sind elementar wichtig, um deine Konzentration zu erhalten und letztendlich dann deine Produktivität zu steigern. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass kurze Pausen – sei es ein kurzer Spaziergang, eine Tasse Kaffee oder ein paar Minuten, um sich zu entspannen – den Geist erfrischen und die Kreativität fördern können. Indem wir uns regelmäßig kleine Auszeiten gönnen, können wir mentale Ermüdung verhindern und unsere Effizienz steigern. 


Hier ein paar Ideen für Mini-Pausen: 


1. Bewegungspause: Stehe alle paar Stunden auf und mache einen kurzen Spaziergang. Das kann sowohl im Büro als auch zu Hause während der Arbeit geschehen. Bewegung hilft nicht nur dabei, die Muskeln zu entspannen, sondern kann auch die Kreativität und Konzentration steigern.


2. Atemübungen: Nimm dir einige Minuten Zeit, um bewusst tief ein- und auszuatmen. Konzentriere dich auf deinen Atem und lasse alle Gedanken los. Dies kann dir helfen, Stress abzubauen und einen klaren Kopf zu bekommen.


Meditation
Yoga oder kurze Meditationen helfen schon viel

3. Kurze Meditation: Schließe für einige Minuten die Augen und konzentriere dich auf deine Atmung. Lasse deine Gedanken kommen und gehen, ohne ihnen viel Aufmerksamkeit zu schenken. Dies hilft, den Geist zu beruhigen und Stress abzubauen.



4. Stretching: Stehe auf und dehne dich für ein paar Minuten. Richte dich auf, strecke deine Arme nach oben, beuge dich nach vorne und dehne deine Beine. Stretching hilft dabei, Verspannungen zu lösen und die Durchblutung zu verbessern.


5. Kaffeepause: Nimm dir eine kurze Auszeit, um eine Tasse Kaffee oder Tee zu genießen. Nutze diese Zeit, um dich zu entspannen und den Fokus von der Arbeit zu nehmen.


6. Musik hören: Schalte ab und zu deine Lieblingsmusik ein und lausche ihr für einige Minuten. Musik kann beruhigend sein und dir helfen, den Kopf freizubekommen.


7. Gespräche mit Kolleg*innen: Nutze die Zeit während der Mittagspause oder bei kurzen Unterhaltungen, um dich mit Kollegen auszutauschen. Plaudere über etwas Unbeschwertes oder teile interessante Neuigkeiten. Dies kann dazu beitragen, das Arbeitsumfeld angenehmer zu gestalten und den Stress zu reduzieren.


8. Mini-Workouts: Führe kurze, aber energiegeladene Übungen durch, wie z. B. ein paar Kniebeugen oder Hampelmänner. Dies hilft nicht nur dabei, Energie zu tanken, sondern verbessert auch die Durchblutung und steigert die Konzentration.


Spaziergängerin
Spaziergänge an der Luft können Wunder bewirken


9. Naturpause: Wenn möglich, gehe nach draußen und verbringe einige Minuten in der Natur. Sei es im Park, auf dem Balkon oder einfach nur im Hinterhof. Das Atmen von frischer Luft und das Betrachten der Natur kann erfrischend sein und den Geist beleben.


10. Lachen: Schaue dir während einer kurzen Pause ein lustiges Video oder einen Witz an. Lachen ist eine großartige Möglichkeit, Stress abzubauen und die Stimmung zu heben.


Finde die Methode, die für dich am besten funktioniert, und versuche, kleine Pausen regelmäßig in deinen Alltag einzubauen. Du wirst feststellen, dass du dich erfrischt und produktiver fühlst!


Allerdings reichen kleine Pausen allein nicht immer aus, um die Energie und Motivation aufrechtzuerhalten. Deshalb ist es auch wichtig, gelegentlich längere Pausen einzuplanen. Ein Urlaub ist die ideale Möglichkeit, um dem stressigen Büroalltag zu entfliehen und wirklich abzuschalten. Während eines Urlaubs haben wir die Zeit, uns zu erholen, unsere Batterien aufzuladen und neue Energie zu tanken. Studien haben gezeigt, dass Mitarbeiter, die regelmäßig längere Pausen nehmen, insgesamt motivierter, kreativer und produktiver sind.



Detroit
Detroit ist allemal eine Reise wert

Das AD Magazin hat folgende Ziele als Top 5 für 2024 auserkoren: 

  • Sri Lanka

  • Antwerpen

  • Neuseeland

  • Detroit / USA

  • Singapur

Vielleicht ist das ja ein Anreiz für eine länger Pause. Ich selbst war im März erst in Detroit. Eine wundervolle Stadt, die es verdient hat, mit auf der Liste zu stehen, wenn es um einen Besuch der fünf großen Seen in Nordamerika geht. 



Natürlich ist es nicht immer möglich, lange Urlaube zu nehmen. In diesem Fall können auch Kurztrips oder Wellnesstage eine gute Option sein. Ein Wochenende an einem schönen Ort, ein Tag im Spa oder eine kleine Auszeit von der Arbeit in Form eines kulturellen oder sportlichen Events können dazu beitragen, Stress abzubauen und neue Perspektiven zu gewinnen. Diese kurzen Auszeiten ermöglichen es dir, dem Büroalltag zu entfliehen, neue Eindrücke zu sammeln und mit frischem Blick auf die Arbeit zurückzukehren.


Unterschätze den positiven Einfluss von Pausen - ob klein oder groß - auf deine Effizienz und Leistungsfähigkeit nicht. Wenn du dir regelmäßig kurze Auszeiten gönnst und längere Pausen wie Urlaub oder Kurztrips einplanst, verbesserst du deine Leistungsfähigkeit, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. 


Pausen sind kein Luxus, sondern eine Investition in deine Gesundheit und Produktivität. 


Herzlich - Deine Natascha





Quellen:

- Smith, A., & Hayslip, B. (2008). Einfluss von Entspannung und Erholung auf die Produktivität und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Journal of Occupational Science, 15(3), 201-208.

- Hildebrandt, C. (2015). Auswirkungen von Urlaub und Erholung auf die Arbeitsleistung. Journal of Applied Psychology, 9(2), 120-134.

- Hallberg, U., & Johansson, G. (2010). Bedeutung von Kurztrips und Wellnesstagen für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Journal of Work and Health, 26(4), 321-328.


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